Ankern / Mooring
Marinas mit Wasserstegen wie in USA oder Europa sind sehr selten in der Karibik. Ankern ist hier normal. Charter Skipper sind das tägliche Ankern nicht gewohnt. Sie nehmen daher gern Mooring Bojen. Das ist aber nicht immer so einfach und unproblematisch wie es aussieht:
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professionell installiert |
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KRIMINELL installiert, äußerst gefährlich |
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St. Lucia / Pitons Marine Park
Die Mooring Bojen im Pitons Marine Park sind von der SMMA (Soufriere Marine Management Area, VHF 16, Tel (758)459.5500, www.smma.org.lc, email smma@candw.lc) professionell installiert und gewartet.
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Vorteil: |
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Marine Park Rangers kontrollieren professionell und freundlich |
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Nachteile: |
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"Boat Boys" und Wassertaxis, die mit der SMMA nichts zu tun haben, bieten ihre Dienste beim Aufnehmen der Mooring Bojen an. Lehnt man ab, binden sie manchmal ihre Boote an die Mooring Bojen und blockieren sie dadurch. Vor Freigabe verlangen sie Zahlung. Ein Anruf bei SMMA genügt zwar zur Klärung der Situation, aber das dauert lange und wer will schon solche unnötigen Probleme. |
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Mooring Bojen sind hier oft sehr tief verankert. Das Wasser um die Pitons ist sehr schnell sehr tief. Zusätzlich sind zu berücksichtigen
Mooring Bojen, die auf 40 Meter Wassertiefe verankert sind, brauchen daher wesentlich mehr Platz zur nächsten Mooring Boje als solche Mooring Bojen, die auf 7 Meter Wassertiefe verankert sind. Folgende Wassertiefen haben Mooring Bojen (März 2006) in der besonders tiefen Jalousie Bucht (zwischen den Pitons), ausgehend vom Hotel Jalousie:
Im März 2006 lagen Mooring Boje 3 und 4 lagen auf Grund ihrer Tiefe zu eng (wurde inzwischen geändert). Kollisionen von Schiffen an Boje 3 und 4 konnten nur dadurch verhindert werden, daß beide Schiffe ihre Dinghis innen längsseits banden und so wechselseitig als Fender einsetzten. |
St. Vincent Tobago Cays / Marine Park
Die Mooring Bojen im St. Vincent Tobago Cays / Marine Park sollen professionell installiert und gewartet sein. Was man bis heute sagen kann:
Kassiert wird sehr professionell.
Ob Installation und Wartung genauso professionell sind bleibt abzuwarten. Jedenfalls sind ca. 30% der ursprünglich gesetzten Moorings inzwischen verschwunden.
Vielleicht hat man sie entfernt. Das ist unwahrscheinlich, so lange sie jede Nacht Geld
bringen.
Wahrscheinlich haben sich die Moorings zusammen mit dem Schiff losgerissen. Wir werden darüber
berichten.
Hoch riskante Mooring Bojen, denn:
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Man nimmt dort einen großen Stein, kleinen billigen Anker oder einen Motorblock vom Schrott, |
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bindet 2 -4 Meter Kette und 10 Meter Leine an, |
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wirft alles ins Wasser und zieht es mit dem Wassertaxi stramm. |
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Schon ist die Mooring fertig. |
Bei ganz ruhigem Wetter mag das halten, ab 25 Knoten rutscht das Schiff quer durch die Bucht. In Bequia z.B. sind Fallwinde in Fronten von um die 40 Knoten keine Seltenheit.
Schon bei der Einfahrt in die Admiralty Bay kommen Motorboote aus allen Richtungen angerast, um Moorings anzubieten.
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Akzeptiert man (grober Fehler), |
wird man an die Mooring geleitet und angebunden. Man muß sofort zahlen, ohne zu wissen an wen, wie die Mooring aussieht und wem sie gehört. Eine Quittung gibt es natürlich nicht. Oft passiert es, daß am Abend andere Einheimische mit ihrem Motorboot kommen und zum 2. Mal Geld verlangen mit dem Hinweis, die Mooring gehöre ihnen. Verweigert man die Zahlung, drohen sie mit Abbinden. Ob ihnen die Mooring wirklich gehört, weiß man nicht. |
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Akzeptiert man nicht und will selbst ankern, wird diese große Bucht auf einmal sehr eng: |
Die Bequia Admiralty Bay hat meist schlechten Ankergrund: Auf 2-4 Meter Tiefe liegen Korallenreste mit wenig Sand darüber, der Sicherheit vortäuscht. Hurricane Lenny hatte vor wenigen Jahren die Admiralty Bay umgepflügt und den Sand von dem Korallengrund weggespült. Es gibt nur noch wenige Plätze zum Ankern. Diese wenigen Plätze sind jetzt dicht an dicht von diesen illegalen und miserablen Mooring Bojen belegt, mittlerweile sogar bis zur Prinzess Margaret Beach. Findet man einen Platz zum Ankern (besser ist die linke Seite der Bucht, auch gegen Schwell aus Nord), passiert oft folgendes: 30 Meter neben dem Schiff liegt plötzlich eine Mooring, die vorher nicht da war. Ein Motorboot fährt heran, der Einheimische fordert den Skipper auf, den Anker zu ziehen und wegzufahren. Sein Schiff liege zu nahe an der Mooring. Verweigert man das mit dem Hinweis, die Mooring sei vor dem Ankern nicht vorhanden gewesen, erntet man üble Flüche "fucking white ..." Beobachtet man dann die Szene ein wenig länger, passiert folgendes: Das Motorboot fährt an die "Mooring", zieht die "Mooring" (kleiner Anker, 2 - 4 Meter Kette, 5 - 10 Meter Leine) aus dem Wasser in das Motorboot, fährt 50 Meter weiter und läßt die "Mooring" dort fallen. Rückwärtsgang, fertig, s.o. |
Wer gesehen hat, wie in Bequia Nachts bei 40 Knoten auf Charterschiffen die Motoren gestartet werden, Positionslampen aufleuchten, Skipper brüllen und Schiffe mit Mooring Bojen durch die voll besetzte Bucht treiben, kann nur sagen: Kriminell, was in Bequia passiert.
Die Regierung und die Behörden wissen das, Zeitungen schreiben darüber, aber nichts passiert. Wir können uns das nur mit Korruption erklären.
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Wir informierten über diese gefährlichen Praktiken in Bequia |
Reaktion |
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Mrs. Batise, Ministry of Tourism, Kingstown SVG, email tourism@caribsurf.com |
Null |
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Mr. Chester Peters of Bequia Tourism Association, Bequia SVG per email bequiatourism@caribsurf.com |
"Moorings in Admiralty Bay offered for rent are not authorized by the Port
Authority, and arc not inspected or insured. Until such time as the Port Authority
regularises this situation, users rent them at their own risk. However, the following
mooring holders have over the years established reputations for courtesy, safety and
reliability: |
Daher meinen wir zu Bequia:
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Einklarieren / Ausklarieren und sofort weiterfahren |
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Höchstens eine Nacht bleiben (nur vor eigenem Anker und weit vom Ort entfernt, mindestens in der Princess Margaret Bay) |
Union Island / Clifton Harbour
Hinter dem Riff und überall in der Bucht von Clifton Harbour / Union Island liegen seit 2007 / 2008 zunehmend mehr hoch riskante Mooring Bojen. Wie in Bequia besteht die "Mooring" aus einem Betonblock oder kleinem, billigen Anker, 2 -4 Meter Kette und 10 Meter Leine.
Das ist in Union noch viel gefährlicher als in Bequia, da das Roundabout Reef von Union sehr klein ist und sich in der Mitte ein weiteres Riff befindet.
Ein Schiff in Bequia treibt mit Mooring durch die Bucht und mit viel Glück in offenes Wasser.
In Union treibt es garantiert auf das Riff in der Mitte oder an Land.
Daher meinen wir zu Union:
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auf KEINEN FALL eine Mooring in Union Island nehmen |
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auf JEDEN FALL den eigenen Anker benutzen |
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wenn das nicht geht: |
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