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Skipper berichten über ihre Erfahrungen mit Herstellern, Produkten, Händlern
und Service-Betrieben, damit andere Skipper nicht die selben Fehler machen, die sie
bereits gemacht haben.
Skipper wissen:
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Es gibt |
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gute Produkte, |
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schlechte Produkte, |
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ganz miserable Produkte. |
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ABER AUCH ! |
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Produkte, die lebensgefährlich sein können ! |
Und selbst gute Produkte können schlechten Service haben. Nur: Welche Produkte
sind gut, welche schlecht, und: Welcher Hersteller, welcher Händler, welcher Service-Betrieb?
Information ist alles, aber eigene Erfahrungen kosten Zeit und Geld. Warum also
nicht besser auf Infos und Berichte anderer Skipper zurückgreifen?
Nur: Welche Berichte sind für mich interessant?
Langzeit-Skipper oder Kurzzeit-Skipper?
Langzeit Skipper leben für Monate oder Jahre auf ihren Schiffen. Wenn
jemand Probleme mit Material hat, dann sie.
Kurzzeit-Skipper wissen, wie sich Material verhält, das über Monate
nicht bewegt wird. Was korrodiert, was sitzt fest?
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Revier?
Die Tropen, z.B. Karibik oder Pazifik, sind harte und damit gute Testreviere.
Egal, ob für Langzeit Skipper oder Kurzzeit-Skipper: Wind 5 bis 6 oder mehr,
kurze, steile Welle durch starke Strömung, hohe Luftfeuchtigkeit, hoher Salzgehalt,
Sand und intensive UV Strahlung bei 30 Grad. Stehen die Schiffe an Land, werden sie
regelrecht gekocht. In den Schiffen ist es tagsüber mehr als 40 Grad heiss. Der
Ausrüstung wird dort alles abverlangt. Produkte altern hier im Zeitraffer.
Was auf Nordsee 10 Jahre und im Mittelmeer 5 Jahre hält, ist in der Karibik nach
2 Jahren Schrott.
Ausrüstung für kalte Regionen, Heizung, Iso-Kleidung etc. lassen sich
dort nicht testen.
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Produkte, die in meinem Revier nicht angeboten werden?
Amerikaner benutzen Ausrüstung, die man in Europa nicht kennt und umgekehrt.
Das liegt auch an 110 zu 220 Volt. Trotzdem: Es gibt einen Ort, an dem Produkte
aus beiden Welten USA und Europa nebeneinander benutzt werden, oft sogar auf einem
Schiff:
Karibik !
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Die ehemals englischen Inseln (z.B. Antigua, Grenada, St. Lucia) und die
Virgin Islands vertreiben amerikanische Produkte. |
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Die französischen Inseln wie Martinique und Guadeloupe vertreiben europäische
Produkte. |
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Die holländischen Inseln (ABC Inseln und St. Maarten) sowie Trinidad
verkaufen amerikanische und europäische Produkte. |
In der Karibik bekommt man auf einer Länge von 300 Seemeilen alles, was weltweit
für Skipper angeboten wird. Dazu gibt es hier die meisten Charterschiffe der Erde.
Wir halten die Karibik daher für das effizienteste Testrevier
der Erde.
Nur was den Härtetest in der Karibik und gleichzeitig in den
kalten Regionen besteht, kann man empfehlen. Der Rest hat auf Schiffen nichts zu suchen.
Viele Produkte fallen bei diesen Tests komplett durch. Deren Hersteller wissen das
seit Jahren. Gegenüber Beschwerden stellen sie sich taub. Man erhöht den
Werbeetat und verkauft miserable bis lebensgefährliche Qualität wie bisher,
so lange Kunden nicht informiert sind.
Nur wenn sich Skipper solidarisieren und das nicht mehr kaufen, worauf vor ihnen
bereits Hunderte hereingefallen sind, wird sich etwas ändern. Schon die Ankündigung
in einer deutschen Segelzeitschrift, dass Erfahrungen von Skippern mit Produkten und
Herstellern im internet veröffentlicht werde, hat Hersteller zu massiven Protesten
veranlaßt. Man fürchtet dort nichts mehr als die Solidarisierung der Skipper.
Also sollten man gerade das dringend und schnell tun.
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